Was ist Solarstrom?
Informationen, die sich lohnen 🙂
Strom selbst erzeugen ist eigentlich einfach
Solarstrom ist elektrische Energie, die aus Sonneneinstrahlung erzeugt wird. Die Umwandlung von Licht in elektrische Energie wird als Photovoltaik (Abkürzung: PV) bezeichnet. Diese Form der Energiegewinnung erfolgt durch Solarzellen, die in Solarmodulen (PV-Module, Solarpanele) verbaut werden.
Energie speichern, verbrauchen, einspeisen oder an Nachbarn verkaufen
Solarenergie wird als Gleichstrom gewonnen, der entweder zunächst in Akkus (Speichern, Batteriespeichern, Stromspeichern) gespeichert wird oder zur direkten Nutzung in Wechselstrom umgewandelt werden muss. Sowohl zum Betrieb von Geräten im Eigenverbrauch als auch für die Einspeisung des erzeugten Stroms in das öffentliche Stromnetz ist Wechselstrom notwendig.
Die Umwandlung von Gleichstrom (DC-Strom) in Wechselstrom (AC-Strom) erfolgt durch Wechselrichter (Inverter, Drehrichter). Um Strom ins öffentliche Netz systemsicher einspeisen zu können, muss der Strom unbedingt netzsynchron (gleich in Frequenz und Phase) sein. Auch dafür sorgen Wechselrichter. Eine weitere wichtige Aufgabe des Wechselrichters liegt in der Stromdrosselung (Reduzierung der Leistung der Solaranlage), wenn die Stromspeicher keine Kapazität mehr frei haben. In manchen Fällen muss der Wechselrichter aus Sicherheitsgründen sogar abschalten, damit kein weiterer Strom ins öffentliche Netz eingespeist wird.
Wie viel Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz ist möglich?
Strom, der über den eigenen momentanen Verbrauch hinaus erzeugt wird, kann gedrosselt, gespeichert oder an fremde Verbraucher abgegeben werden. Beim gemeinschaftlichen Verbrauch (als mögliche Form der Abgabe von Mehrproduktion) gibt es verschiedene Möglichkeiten. Seit dem 1. Januar 2025 ist in der Schweiz die Möglichkeit des «Virtuellen Zusammenschlusses zum Eigenverbrauch (vZEV)» geschaffen.
Da die Solarstromerzeugung vom Wetter beeinflusst wird, kann es Zeiten geben, in denen zusätzlicher Strom trotz vorhandener Solarstromspeicher benötigt wird, um alle Stromverbraucher im Haushalt kontinuierlich ohne Einschränkungen betreiben zu können. Aus diesen Gründen sind Solaranalgen, die als sog. Inselanlagen vollständig vom öffentlichen Netz getrennt sind, für die Komplettversorgung eines Haushaltes meist nicht empfehlenswert und wirtschaftlich nicht optimal. Dementsprechend gibt es viele gute Gründe dafür, dass die meisten privaten Betreiber von Solaranlagen an das öffentliche Netz angeschlossen bleiben, auch um wirtschaftliche Vorteile zu erzielen.
Isolierte Inselanalgen sind dann sehr interessant, wenn nur Bereiche versorgt werden sollen (oder kein Anschluss an ein öffentliches Stromnetz möglich ist), z. B. eine Berghütte, ein Gartenhaus, ein Camping-Wohnwagen/Caravan oder ein Boot.
Wichtige Kennzahlen: kWp und kWh
kWp (Kilowatt Peak ) bezeichnet die Nennleistung oder Spitzenleistung einer Solaranlage unter optimalen Wetter- und Lichtbedingungen.
kWh (Kilowattstunde) ist die Masseinheit für Energie. Sie wird angegeben, um einen Verbrauch (z. B. Ofennutzung zum Kuchenbacken) oder eine Kapazität (Stromspeicher) zu bestimmen.
Planung und Berechnung einer Solaranalge
Das Ziel der Planung einer PV-Anlage besteht darin, ausreichend viele Modul-Elemente und ggf. genügend Speicherkapazität in ein wirtschaftlich bestmögliches Verhältnis zum voraussichtlichen Verbrauch zu setzen. Dabei sind weitere Aspekte, z. B. Systemsicherheit gegenüber Risiken, Lage-/Gebäudebedingungen sowie persönliche Wünsche und Anforderungen zu berücksichtigen.
Weitere Details und Möglichkeiten erfahren Sie im persönlichen Gespräch mit uns.
Wir freuen uns darauf, Ihre Fragen zu beantworten und mit Ihnen individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnungen zu vergleichen, damit Sie zu einer langfristig guten Entscheidung finden.